DATENSCHUTZ · TQAL.DE

DATEN.
SCHUTZ.

Transparente Informationen darüber, welche Daten bei einer Meldung verarbeitet werden, warum wir sie benötigen, wie sie geschützt werden und welche Rechte betroffene Personen haben.

● TRANSPARENZ● DATENMINIMIERUNG● ZWECKBINDUNG● VERTRAULICHKEIT● BETROFFENENRECHTE● KEIN TRACKING IN DIESER MELDEANWENDUNG ● TRANSPARENZ● DATENMINIMIERUNG● ZWECKBINDUNG● VERTRAULICHKEIT● BETROFFENENRECHTE● KEIN TRACKING IN DIESER MELDEANWENDUNG
Datenschutzinformation

AUF EINEN BLICK

Diese Hinweise beziehen sich auf das Meldeformular unter tqal.de. Sie sollen die Verarbeitung verständlich und nachvollziehbar darstellen.

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PROJEKT TYRV ist keine Behörde.

tqal.de ist eine private Meldestelle. Wir übernehmen keine hoheitlichen Aufgaben, führen keine amtlichen Ermittlungen und treffen keine behördlichen Entscheidungen. Meldungen können – abhängig von Sachverhalt, Zuständigkeit und Rechtsgrundlage – an Veterinärämter, Polizei, Staatsanwaltschaft oder andere zuständige Stellen weitergegeben werden.

01Zweck

Entgegennahme, Prüfung, Dokumentation und Bearbeitung konkreter Tierschutzmeldungen.

02Daten

Falldaten, Beweismaterial, Kontaktdaten sowie technische Schutzdaten wie ein IP-Hash.

03Weitergabe

Nur soweit erforderlich und rechtlich zulässig, insbesondere an zuständige Behörden oder Stellen.

04Rechte

Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Widerspruch und Beschwerde nach Maßgabe der DSGVO.

01

Verantwortlicher

Verantwortlich im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:

PROJEKT TYRV
Verantwortliche Person: Thorsten Jochum
[Vollständige ladungsfähige Anschrift vor Veröffentlichung ergänzen]
E-Mail Datenschutz / Meldestelle: melden@tqal.de

Vor Livegang ergänzen: Eine Datenschutzerklärung nach Art. 13 DSGVO muss die Identität und Kontaktdaten des Verantwortlichen enthalten. Die vollständige Anschrift darf daher im veröffentlichten Text nicht als Platzhalter verbleiben.

02

Welche personenbezogenen Daten werden verarbeitet?

Bei Nutzung des Meldeformulars können insbesondere folgende Datenkategorien verarbeitet werden:

  • Angaben zum Sachverhalt: Tatort, Tatzeit, Beschreibung des Geschehens, Art des Vorfalls, Angaben zu bereits erfolgten Meldungen und Behördenkontakten. Wenn Sie die optionale Standortfunktion nutzen, werden zusätzlich Breitengrad, Längengrad und die vom Gerät gemeldete Standortgenauigkeit gespeichert.
  • Angaben zu beschuldigten oder sonstigen beteiligten Personen: Name, Anschrift, Betrieb/Firma, Personenbeschreibung oder andere Identifikationsmerkmale, soweit von der meldenden Person angegeben.
  • Beweismaterial: hochgeladene Fotos, Videos, PDF-Dokumente sowie darin enthaltene Bild-, Ton-, Dokument- oder Metadaten.
  • Kontaktdaten der meldenden Person: Name und E-Mail-Adresse als Pflichtangaben; Telefonnummer und Anschrift freiwillig.
  • Erklärungen: Auswahl zur freiwilligen Weiterleitung an zuständige Behörden/Stellen und ggf. Einräumung von Nutzungsrechten für Öffentlichkeitsarbeit.
  • Technische Daten: Zeitpunkt des Eingangs, Vorgangsnummer, Dateiart und Dateigröße sowie eine gehashte Ableitung der IP-Adresse für Rate-Limiting und Missbrauchsschutz.
03

Zwecke der Verarbeitung

Die Daten werden verarbeitet, um konkrete Hinweise auf mögliche Tierschutzverstöße entgegenzunehmen, auf Vollständigkeit und Plausibilität zu prüfen, Beweismaterial zuzuordnen, Rückfragen zu ermöglichen und geeignete Sachverhalte zu dokumentieren.

Darüber hinaus können Daten genutzt werden, um einen Sachverhalt an die zuständige Behörde oder sonstige zuständige Stelle weiterzugeben, sofern hierfür eine Rechtsgrundlage besteht. Technische Daten werden außerdem zum Schutz des Formulars vor automatisiertem Missbrauch, Spam und übermäßigen Mehrfachübermittlungen verarbeitet.

04

Rechtsgrundlagen

Für die Entgegennahme, interne Prüfung, Dokumentation und sachbezogene Bearbeitung einer Meldung stützen wir die Verarbeitung grundsätzlich auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse besteht in der sachlichen Dokumentation und Weiterleitung nachvollziehbarer Hinweise auf mögliche Tierschutzverstöße sowie im Schutz der Meldestelle vor Missbrauch. Vor einer Verarbeitung ist eine Interessenabwägung vorzunehmen; die Umstände des Einzelfalls können eine andere Bewertung erfordern.

Soweit Sie ausdrücklich erlauben, dass Ihre Kontaktdaten zusammen mit der Meldung an zuständige Behörden oder Stellen weitergegeben werden, erfolgt diese freiwillige Weitergabe auf Grundlage Ihrer Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit bereits erfolgter Verarbeitungen wird dadurch nicht rückwirkend beseitigt.

Soweit eine Verarbeitung zur Erfüllung einer gesetzlichen Verpflichtung erforderlich ist, kann zusätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO einschlägig sein. Eine konkrete rechtliche Verpflichtung wird im Einzelfall geprüft.

05

Empfänger und Weitergabe

Innerhalb von PROJEKT TYRV erhalten nur die Personen Zugriff auf Meldedaten, die diese für die Bearbeitung benötigen. Eine öffentliche Bekanntgabe Ihrer Kontaktdaten ist nicht vorgesehen.

Abhängig vom Einzelfall können erforderliche Informationen insbesondere an Veterinärämter, Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichte oder andere sachlich zuständige öffentliche Stellen übermittelt werden. Bei freiwilliger Weitergabe Ihrer Kontaktdaten richtet sich der Umfang nach Ihrer Auswahl im Formular. Gesetzliche Verpflichtungen oder wirksame behördliche bzw. gerichtliche Anordnungen bleiben davon unberührt.

Bei der Weitergabe gilt der Grundsatz der Datenminimierung: Es sollen nur die Informationen übermittelt werden, die für den jeweiligen Zweck erforderlich sind.

06

Personenbezogene Daten über Dritte

Meldungen können personenbezogene Daten über beschuldigte, beobachtete, haltende oder sonstige beteiligte Personen enthalten. Diese Daten stammen nicht unmittelbar von diesen Personen, sondern werden durch die meldende Person übermittelt. Für solche Daten können die Informationspflichten nach Art. 14 DSGVO relevant sein.

Ob, wann und in welchem Umfang eine betroffene dritte Person informiert werden muss, ist im jeweiligen Einzelfall zu prüfen. Dabei sind auch gesetzliche Ausnahmen und der Schutz legitimer Untersuchungs-, Beweis- oder Verfahrenszwecke zu berücksichtigen. PROJEKT TYRV veröffentlicht keine personenbezogenen Vorwürfe allein aufgrund einer ungeprüften Meldung.

07

Fotos, Videos und Dokumente

Beweismaterial wird serverseitig gespeichert und der jeweiligen Meldung zugeordnet. In der vorliegenden Anwendung sind maximal fünf Dateien mit jeweils bis zu 20 MB zulässig; akzeptiert werden bestimmte Bild-, Video- und PDF-Formate. Die Anwendung prüft den tatsächlichen Dateityp serverseitig und erzeugt für gespeicherte Dateien zufällige interne Dateinamen.

Bitte laden Sie nur Material hoch, dessen Übermittlung zur Meldung erforderlich ist. Prüfen Sie insbesondere, ob Aufnahmen unnötige personenbezogene Daten unbeteiligter Personen, private Kommunikation oder sensible Informationen enthalten. Wo möglich, sollten nicht benötigte Daten vor dem Upload entfernt oder unkenntlich gemacht werden.

Eine freiwillig eingeräumte Nutzung für Öffentlichkeitsarbeit ist von der Bearbeitung der Meldung getrennt. Ohne eine entsprechende Berechtigung erfolgt keine Nutzung zu diesem Zweck allein aufgrund des Uploads.

08

IP-Hash, Rate-Limiting und Missbrauchsschutz

Zur Begrenzung automatisierter oder massenhafter Übermittlungen erzeugt die Anwendung aus der IP-Adresse eine gehashte Ableitung. Die Klartext-IP-Adresse wird durch die Formularanwendung nicht als eigenes Datenbankfeld gespeichert. Der Hash wird verwendet, um innerhalb eines definierten Zeitfensters die Anzahl eingegangener Meldungen zu begrenzen.

Aktuell ist das Rate-Limit technisch auf maximal drei Meldungen innerhalb einer Stunde je Hash ausgelegt. Abgelaufene Rate-Limit-Einträge werden beim nächsten Prüfungsvorgang aus der entsprechenden Tabelle entfernt. Unabhängig davon können beim Hosting-Anbieter übliche Server-Logdaten anfallen; hierzu siehe den Abschnitt Hosting.

09

Session-Cookie und Formularsicherheit

Für den technischen Betrieb des Formulars wird eine PHP-Session verwendet. Sie dient unter anderem dazu, einen CSRF-Schutz-Token bereitzustellen und nach fehlgeschlagenen Eingaben Fehlermeldungen sowie Formularwerte kurzfristig zwischenzuspeichern. Dafür kann der Browser ein technisch erforderliches Session-Cookie erhalten.

In der hier vorliegenden Anwendung sind keine Analyse-, Marketing- oder Werbetracker eingebunden. Die Datenschutzseite lädt außerdem keine externen Webfonts oder Tracking-Skripte.

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Hosting, Server-Logs und E-Mail-Versand

Die Anwendung benötigt einen Webhosting-Anbieter. Dieser kann technisch bedingt Verbindungs- und Serverdaten verarbeiten, zum Beispiel IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Ressource, übertragene Datenmenge, Referrer und Browser-/Systeminformationen. Umfang und Speicherdauer richten sich nach dem tatsächlich eingesetzten Hosting-Vertrag und müssen mit dessen Datenschutzinformationen abgeglichen werden.

Vor Veröffentlichung konkretisieren: Hosting-Anbieter, Serverstandort, Auftragsverarbeitung und etwaige Log-Speicherfristen müssen anhand des tatsächlich verwendeten Tarifs eingetragen bzw. geprüft werden. Aus dem Quellcode allein lässt sich dies nicht zuverlässig bestimmen.

Nach erfolgreicher Speicherung wird die Meldung zusätzlich per E-Mail an melden@tqal.de übermittelt; eine Eingangsbestätigung kann an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse gesendet werden. Dabei werden E-Mail-Inhalte über die beteiligten Mailserver verarbeitet. Welche Provider dabei eingesetzt werden, ist vor Livegang anhand der tatsächlichen Mailkonfiguration zu dokumentieren.

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Speicherdauer und Löschkonzept

Personenbezogene Daten dürfen nicht länger gespeichert werden, als es für den jeweiligen Zweck erforderlich ist. Meldedaten und Beweismaterial werden deshalb grundsätzlich nur so lange vorgehalten, wie sie für Prüfung, Dokumentation, Rückfragen, eine mögliche Weitergabe oder die Begleitung eines laufenden Verfahrens benötigt werden und keine gesetzlichen Aufbewahrungs- oder Nachweispflichten entgegenstehen.

Für abgeschlossene Fälle ist ein regelmäßiges Lösch- und Prüfverfahren vorzusehen. Ein pauschaler unbegrenzter Speicherzeitraum ist nicht vorgesehen. Rate-Limit-Daten werden nur für das technische Zeitfenster benötigt und durch die Anwendung nach Ablauf des Zeitfensters bereinigt.

Organisatorisch festlegen: Vor Livegang sollte TYRV konkrete Prüffristen für offene, abgeschlossene und verworfene Meldungen sowie für Beweismaterial und E-Mail-Kopien dokumentieren.
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Technische und organisatorische Sicherheit

Die Anwendung sieht Schutzmaßnahmen wie CSRF-Token, Honeypot-Feld, serverseitige Eingabeprüfung, Rate-Limiting, Inhaltsprüfung von Upload-Dateitypen, zufällige Upload-Dateinamen sowie gegen direkten Webzugriff geschützte Daten- und Upload-Verzeichnisse vor.

Für den Livebetrieb muss die Website ausschließlich über HTTPS/TLS erreichbar sein. Zugriffsrechte auf Datenbank, Uploads und Postfach sollten auf die tatsächlich berechtigten Personen beschränkt werden. Sicherheitsmaßnahmen sind regelmäßig an den Stand der Technik und das tatsächliche Risiko anzupassen.

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Pflichtangaben und Freiwilligkeit

Tatort, Tatzeit, Sachverhalt, mindestens eine Beweisdatei, Name und E-Mail-Adresse sowie die vorgesehenen Pflichtauswahlen sind erforderlich, damit die Meldung technisch angenommen und sinnvoll geprüft werden kann. Telefonnummer und Anschrift sind freiwillig. Die Übernahme der GPS-Koordinaten ist ebenfalls freiwillig. Der Browser fragt hierfür gesondert nach der Standortberechtigung; die Meldung kann auch ohne Standortfreigabe vollständig übermittelt werden.

Die Einwilligung in die freiwillige Weiterleitung Ihrer Kontaktdaten an Behörden ist keine Voraussetzung dafür, das Formular technisch abzusenden; Sie können im Formular auch „Nein“ wählen. Ohne Kontaktweitergabe können jedoch Rückfragen zuständiger Stellen oder die behördliche Verwertung im Einzelfall erschwert sein. Gesetzliche Verpflichtungen zur Datenübermittlung bleiben unberührt.

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Ihre Rechte nach der DSGVO

Betroffene Personen können – soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen – insbesondere folgende Rechte geltend machen:

  • Auskunft über die verarbeiteten personenbezogenen Daten (Art. 15 DSGVO),
  • Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO),
  • Löschung personenbezogener Daten (Art. 17 DSGVO),
  • Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO),
  • Datenübertragbarkeit, soweit deren Voraussetzungen erfüllt sind (Art. 20 DSGVO),
  • Widerspruch gegen eine auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützte Verarbeitung aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben (Art. 21 DSGVO),
  • Widerruf einer Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft (Art. 7 Abs. 3 DSGVO),
  • Beschwerde bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO).

Rechte können durch gesetzliche Ausnahmen oder entgegenstehende Rechte Dritter eingeschränkt sein. Zur Geltendmachung genügt eine Nachricht an melden@tqal.de. Zur Vermeidung unbefugter Auskünfte kann ein geeigneter Identitätsnachweis erforderlich sein.

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Beschwerderecht und Datenschutzaufsicht

Sie haben das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren. Für einen Verantwortlichen mit Sitz im Saarland ist insbesondere folgende Aufsichtsbehörde relevant:

Unabhängiges Datenschutzzentrum Saarland
Fritz-Dobisch-Straße 12
66111 Saarbrücken
Telefon: 0681 94781-0
E-Mail: poststelle@datenschutz.saarland.de
Beschwerde / Kontrollanregung
16

Änderungen dieser Datenschutzhinweise

Diese Datenschutzhinweise werden angepasst, wenn sich die technische Umsetzung, die eingesetzten Dienstleister, die Verarbeitungszwecke oder die rechtlichen Anforderungen ändern. Maßgeblich ist die jeweils auf dieser Seite veröffentlichte Fassung.

Stand: 19. August 2026

TQAL.DE

TRANSPARENT.
VERTRAULICH.
NACHVOLLZIEHBAR.

Die Meldestelle soll Hinweise strukturiert erfassen, ohne eine Behörde zu ersetzen. Für akute Gefahren oder laufende Straftaten ist die unmittelbar zuständige Stelle der richtige Ansprechpartner.

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